Über Emphysem
Emphysem ist eine schwächende Krankheit, die in erster Linie durch Rauchen verursacht wird. Sekundärfaktoren sind Luftverschmutzung in Räumen, vor allem durch beim Kochen verwendeten Biomassebrennstoff, Außenluftbelastung sowie berufsbedingter Staub und Chemikalien. In seltenen Fällen kann diese Krankheit durch Alpha-1-Antitrypsin-Mangel verursacht werden. Personen mit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel sind genetisch veranlagt, an Emphysem zu erkranken und neigen dazu, die Auswirkungen der Krankheit in einem früheren Alter zu spüren als Personen, die an durch Rauchen verursachtem Emphysem erkranken.
Emphysem ist eine Form der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die derzeit weltweit als vierthäufigste Todesursache gilt. Laut Voraussagen der Weltgesundheitsorganisation wird COPD bis zum Jahr 2030 weltweit zur dritthäufigsten Todesursache werden. Hohe Raucherzahlen in vielen Ländern gekoppelt mit zunehmenden Niveaus an Luftschadstoffen in einigen Gegenden der Welt tragen zu diesem Zuwachs bei.
Emphysem: Fortschreiten der Krankheit
| Vermehrte Atemlosigkeit |
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| De-konditionierung | Verminderte Aktivität |
Emphysem manifestiert sich durch eine progrediente Verschlechterung des Lungengewebes, was zur Expansion (Hyperinflation oder Überblähung) der erkrankten Lungenbereiche führt. Eine Person mit fortgeschrittenem Emphysem leidet an einem ständigen Gefühl der Atemlosigkeit, was zu einer allmählichen Reduzierung der körperlichen Betätigung führt, um Atemlosigkeit zu vermeiden. Dies führt zu einem progredienten Verschlechterung des Gesamtzustands, was andere Gesundheitsprobleme verursachen kann. Mit fortschreitendem Emphysem können einfache Aktivitäten wie Treppensteigen, Anziehen, Lebensmittel einkaufen oder sogar Essen und Sprechen für Emphysemkranke zur Herausforderung werden.





