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Häufig von Patienten gestellte Fragen

Wie können mir die Zephyr-Ventile helfen, wenn ich an Emphysem leide?

Wie weiß ich, ob die Zephyr-Ventile in meinem Fall funktionieren?

Was sind die Risiken und Vorteile des Verfahrens?

Wo kann ich eine Behandlung mit Zephyr-EBV erhalten?

Bei wie vielen Patienten wurde die Zephyr EBV-Behandlung angewandt?

 

Wie können mir die Zephyr-Ventile helfen, wenn ich an Emphysem leide?

Wenn Sie an Emphysem leiden, tritt in einem oder mehreren erkrankten Lungenbereichen eine Überblähung (Hyperinflation) auf. Dadurch verändert sich die Funktionsweise der Lunge, was Ihnen das Atmen erschwert. Die Zephyr-Ventile können die Hyperinflation reduzieren, was eine normalere Expansion und Funktion Ihrer gesünderen Lungenbereiche ermöglicht. Sie werden u. U. eine verminderte Atemlosigkeit feststellen und in der Lage sein, Ihr Aktivitätsniveau beizubehalten oder zu steigern, was ein besseres Allgemeinbefinden fördert.

Wie weiß ich, ob die Zephyr-Ventile in meinem Fall funktionieren?

Falls Sie eine Verschlimmerung Ihrer Emphysemsymptome feststellen, wie z.B. verstärkte Atemlosigkeit, Rückgang Ihrer Aktivität, Unfähigkeit an grundlegenden alltäglichen Tätigkeiten auszuüben, sollten Sie u.U. mit Ihrem Arzt über eine Zephyr EBV-Behandlung und die Möglichkeit, sich an ein Behandlungszentrum in Ihrer Gegend überweisen zu lassen, sprechen.

Im Fachklinikum werden Sie die Risiken und Vorteile der endobronchialen Lungenvolumenreduktion mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen können. Ihr Arzt wird Sie einer Reihe von Lungenfunktionstests unterziehen und sich einige besondere Scans (CT-Bilder) Ihrer Lungen ansehen, um zu bestimmen, ob Sie für eine endobronchiale Lungenvolumenreduktion in Frage kommen. Der nächste Schritt besteht darin, dass der Arzt einen einfachen Test, die sogenannte Chartis®-Bewertung, durchführt, die mittels eines kleinen Teleskops, des Bronchoskops, erfolge und aufgrund welcher der Arzt bestimmt, welche Volumenreduktion bei der Zephyr EBV-Behandlung zu erwarten ist.

Die Chartis-Bewertung erkennt den Kollateralstrom in den Zielbereichen Ihrer Lunge. Falls bei Ihnen Kollateralstrom vorliegt, bedeutet dies, dass Luft aus einem benachbarten Lappen in den erkrankten Lappen einströmt. Die Platzierung von Ventilen zur Volumenreduzierung wird nicht effektiv sein, wenn Luft weiterhin aus einem benachbarten Lappen einströmen kann. Ihr Arzt kann sich dafür entscheiden, eine Chartis-Bewertung an verschiedenen Bereichen Ihrer Lunge durchzuführen, da u. U. ein bestimmter Bereich bei entsprechender Behandlung eine gewisse Linderung Ihrer Symptome bewirkt.

Was sind die Risiken und Vorteile des Verfahrens?

Die Zephyr EBV-Behandlung hat viele Vorteile, u.a. eine Lungenvolumenreduktion, verbesserte Atemfunktion, verbesserte sportliche Ausdauer und laut Eigenaussagen der Patienten eine verbesserte Lebensqualität.

Die Chartis-Bewertung und Zephyr EBV-Behandlung sind minimal invasiv und werden über ein Bronchoskop durchgeführt, während Sie teilweise oder ganz sediert sind (sich in einem durch Medikamente herbeigeführten Schlaf befinden). Jedes bronchoskopische Verfahren ist mit geringfügigen Risiken verbunden und Sie sollten diese mit Ihrem Arzt besprechen. Die Zephyr-Ventilbehandlung und die daraus resultierende Lungenvolumenreduktion haben ebenfalls einige potenzielle Risiken. Diese treten nicht häufig auf, sollten sie jedoch vorkommen, lassen sie sich einfach von Ihrem Arzt behandeln und sollten Sie nicht daran hindern, eine Verbesserung durch das Verfahren zu erzielen. Hierzu zählen u.a. eine vorübergehende akute Verschlimmerung Ihrer Symptome, Lungenentzündung, vermehrte Schleimabsonderung und Keuchen.

Eine weitere mögliche Komplikation ist das eventuelle Eintreten von Luft in den Raum zwischen Lunge und Thoraxwant (Pneumothorax). Dieser vorübergehende Zustand ist vor allem bei einer wesentlichen Volumenreduktion, dem Ziel des Verfahrens, auftritt. Ihr Arzt wird kurz nach dem Verfahren, während Sie sich noch im Krankenhaus befinden, Röntgenaufnahmen vom Thorax anfertigen, um dies zu überprüfen. Sollte dies eintreten, lässt es sich leicht behandeln und verursacht wahrscheinlich keine langfristigen Probleme. Sie sollten auch wissen, dass die Zephyr-Ventile entfernbar sind, d.h. wenn Sie nicht gut auf die Behandlung ansprechen, kann Ihr Arzt die Ventile bronchoskopisch entfernen. Das Entfernen der Ventile dauert in der Regel ca. 10 Minuten. Eine Behandlung mit Zephyr-Ventilen hindert Sie nicht daran, von anderen Behandlungsoptionen Gebrauch zu machen, die Ihnen in Zukunft eventuell zur Verfügung stehen und nach Ermessen Ihres Arztes vorteilhaft sein könnten, z.B. chirurgische Lungenvolumenreduktion.

Wo kann ich eine Zephyr EBV-Behandlung erhalten?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das Verfahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich, sowie in vielen anderen Ländern. Für Produktanfragen, Hilfe bei der Lokalisierung von Zephyr EBV-Spezialisten oder andere Informationen, füllen Sie bitte folgendes Anfrageformular.

Bei wie vielen Patienten wurde die Zephyr EBV-Behandlung angewandt?

Bisher erhielten über 2.500 Patienten die Zephyr EBV-Behandlung, und Patienten in über 20 Ländern haben Zugang zu der Behandlung. Das Zephyr-Ventil ist das einzige endobronchiale Ventil, das zwei eingehenden, strikten klinischen Forschungsstudien an über 400 Patienten unterzogen worden ist.

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