Ein minimal invasives Verfahren zur Lungenvolumenreduktion.
Die auf der Chartis-Behandlungsplanung basierende Endobronchialventil(EBV)-Therapie ist eine effektive, minimal invasive Methode, die von Pulmonx zur Handhabung von Hyperinflation entwickelt wurde.1 Das Verfahren bezweckt die Vorhersage und Erzielung einer Volumenreduktion des erkrankten Lungenbereichs ohne die Risiken und Komplikationen einer Operation. Die EBV-Behandlung umfasst eine Beurteilung der überblähten Lungenlappen des Patienten auf das Vorhandensein von Kollateralventilation bzw. auf einen Luftstrom in oder zwischen den Lungenlappen und die anschließende Behandlung des Patienten durch Platzierung von kleinen Einwegventilen in die Zielluftwege, um den Luftstrom aus den erkrankten Lungenbereichen zu leiten. Das Verfahren umfasst typischerweise eine Chartis-Bewertung, die in der Regel ca. 5 Minuten pro Lappen dauert und die anschließende Platzierung von drei bis vier Ventilen im Ziellappen, was ca. 10 bis 30 Minuten dauert.
| Funktionsweise: | |
| Erkrankte Lungenbereiche überblähen, was die Atmung erschwert. |
Das Zephyr® EBV wird mit einem biegsamen Einführkatheter im Luftweg platziert. |
| Das Einwegventil ist dafür konzipiert, eingeatmete Luft zu blockieren und gleichzeitig einbehaltene Luft und Flüssigkeit entweichen zu lassen. |
Das Volumen des Zielbereichs ist reduziert, was gesünderen Bereichen eine normalere Funktion ermöglicht. |
Fußnoten
1. Use of Chartis® Pulmonary Assessment System to Optimize Subject Selection for Endobronchial Lung Volume Reduction (ELVR) - Chartis Multi-Centre Study, Daten bei der Konferenz der Amerikanischen Thoraxgesellschaft (ATS2011) präsentiert. Daten liegen bei Pulmonx vor.




